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Tschako bei einer Lesung
Es war wohl eine logische Entwicklung, dass sich der Journalist, Werbetexter und Autor von über 100 Liedern an den Computer setzte, um - ohne dabei an eine Melodie oder seinen Job zu denken - einfach drauflos zu tippen. Es begann mit ironischen Kolumnen, die in regionalen Zeitungen bald Kultstatus genossen. Die erste Kurzgeschichte, „Das Loch", in welcher der Bodensee austrocknet, wurde 2007 im „Bregenz-Lesebuch" veröffentlicht und erregte ebenso Aufsehen wie eine ironische Werwolf-Erzählung (prämiert bei den Harder Literaturtagen) - ein Ansporn, sich an größeren Formaten zu versuchen.

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Zwei Kapitel aus dem Roman „Listen" , einem satirischen Schauerstück über die absurden Allmachtsphantasien eines Mittvierzigers, wurden schon vor Fertigstellung des Buches 2008 mit dem Literaturstipendium des Landes Vorarlberg ausgezeichnet. „Der eingereichte Text hat einen schönen, verspielten Zugriff auf die Wirklichkeit. Der Stil ist frisch und innovativ, die Autorenposition ist originell und witzig," begründete die Fachjury den Text.

 

Der im Jahr darauf fertig gestellte Roman erscheint September 2010 im renommierten Innsbrucker Skarabäus-Verlag. 2013 schrieb er sein erstes Theaterstück "Rache für den Hund", eine böse Beziehungs-Farce. Derzeit arbeitet Tschako an seinem nächsten Stück "Der Sack", einer Romanversion von "Das Loch" und schreibt zudem - auch im Zuge der Recherchen für "Der Sack" -  ein Serienkiller-Lexikon.